Unter dem Label Violonisto bringe ich meine wissenschaftliche Arbeit in künstlerischer Form.
Es ist das Tüpfelchen auf dem i meiner wissenschaftlichen Arbeit – der Moment, in dem Erkenntnis Form annimmt und Denken sichtbar wird.
Eine Synthese aus Photographie, Philosophie und Design,
orientiert an der klassischen Trias des Guten, Wahren und Schönen.
Zugänglich wird diese Arbeit durch eine Didaktik des spielerischen Lernens im Flow: in einer Atmosphäre, in der Lernen leicht, frei und freudig geschehen darf – mit Raum für Staunen und Impulsen als Momente der Inspiration sowie für Impulsfragen und eigene Entdeckungen als Formen der Integration.
Die Grundlagen dieser Didaktik durfte ich im Rahmen meiner Magisterarbeit legen und seitdem kontinuierlich weiterentwickeln. So entsteht ein Resonanzraum, in dem Bildung, Ästhetik und Erkenntnis einander begegnen.
In Ausstellungen und Veranstaltungen entstehen darüber hinaus konkrete Denkräume – Räume des Denkens und der Begegnung, in denen sich Menschen, Fragen und Perspektiven auf neue Weise verbinden.
Violonisto versteht sich dabei ausdrücklich als Kunstform zur Vermittlung von Wissenschaft.
Violonisto versteht Philosophie als Kulturtechnik: Wie Lesen, Schreiben und Rechnen gehört auch das Denken in Zusammenhängen, das Fragen, Zweifeln und Argumentieren zu den Grundlagen einer gebildeten Gesellschaft.
Im englischsprachigen Raum spricht man von Public Philosophy – öffentlicher Philosophie –, also dem Versuch, Denken als kulturelle Praxis in den Alltag zurückzuführen.
Der Gründungsvater der europäischen Philosophie, Sokrates, lehrte nicht in einer Universität und nicht im Garten einer Schule – er war auf dem Marktplatz, mitten unter den Menschen.
Dort begann, was Europa bis heute prägt: das gemeinsame Nachdenken über das Gute, Wahre und Schöne.
In dieser Tradition steht Violonisto – als Beitrag zur kulturellen Bildung und als Einladung, Denken wieder als schöpferische Kulturtechnik zu begreifen.
Philosophie wird hier zu ästhetischer Bildungsarbeit: klar, zugänglich, lebensnah.
Denn wo Denken verlernt wird, verkümmert auch die Freiheit – und wo Menschen wieder zu denken beginnen, beginnt Kultur von Neuem.
Violonisto übe ich als freiberufliche Tätigkeit aus.
